Ich bedauere sehr, wie ich geboren wurde. Ich kann mir gut vorstellen, wie ich als Baby aus deinem Leib kam, heulend und kreischend, als ob mir die ganze Welt etwas schulden würde. Mein Geschrei war absolut überflüssig, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann. Ich bedauere, dass ich ein schlechtes Baby war, das um sich trat, obwohl ich noch in dir gewesen bin. Ich kann niemandem etwas vorwerfen, denn ich habe mich selbst in das Gefängnis deines Leibes gebracht. Ich wurde in das weltliche Gefängnis voller Leid geboren. Niemand schuldet mir etwas.
Im Gegenteil, ich bin dieser Welt etwas schuldig. Vergib mir mein schamloses Geschrei, Mutter. Ich war diese Welt nicht gewöhnt, obwohl ich sie auf gleiche Art und Weise schon unzählige Male betreten habe. Ich konnte mich niemals daran gewöhnen, in Samsara wiedergeboren zu werden. Soviel ich weiß, kam Prinz Siddhartha (der künftige Buddha) ohne eine Träne auf die Welt. Er betrat sie, ohne irgendjemandem Schwierigkeiten zu bereiten; er war gekommen, um die Welt von ihren Schwierigkeiten zu befreien.
Ich werde tapfer sein. Und eines Tages werde ich wiederkehren - gänzlich ohne Tränen, so wie er es tat.
