8. September - Buddhistischer Führungsstil

Der Anführer einer Gruppe besitzt die Eigenschaften eines Buddhas: Er muss 'alles' sehen, so weise und einfühlsam wie nur möglich sein, sich selbst in diesen Punkten andauernd verbessern, sich mit viel IQ, EQ und sonstigen Fähigkeiten ausstatten, unvoreingenommen und ausgeglichen agieren... kurz gesagt, er muss der am meisten Erleuchtete im gesamten Team sein.

Die Mitglieder des Teams sind wie seine Schützlinge - Bodhisattvas (zukünftige Buddhas) - seine helfenden Hände, durch die alle Dinge geschehen. Die Bodhisattvas helfen allen anderen Wesen, welche schließlich Nutznießer aller erbrachten Leistungen des Teams sind. All die Buddhas trainieren die Bodhisattvas, damit diese zu Buddhas werden. Und all die Bodhisattvas trainieren die Wesen dieser Welt, damit sich diese ebenfalls einmal zu Bodhisattvas wandeln können.

Die Buddhas werden ins Parinirvana eintreten und die Bodhisattvas werden Nirvana erreichen, aus diesem Grund müssen andere Wesen rechtzeitig ihre Aufgaben übernehmen. Dies ist spirituelle Evolution - ein dynamisches Anführen ohne Stillstand. Gleichfalls meint es das Mitwirken an der Entwicklung der Fähigkeiten aller Wesen; das Trainieren von Führungsqualitäten, damit am Ende die Erleuchtung aller Wesen herbeigeführt wird.

Buddhas sind die besten Anführer (ultimativ fähig, uns zum Ziel der Erleuchtung zu bringen) - dies ist auch der Grund dafür, dass sie Lehrer von Menschen und Göttern sein können. Sie sind das vollkommene Beispiel eines Anführers, nicht gebieterisch und alleine herrschend, sondern offen und demokratisch, wenngleich sie in ihren Grundsätzen bestimmt auftreten.

Sämtlichen Wesen wird stets der jeweils beste Rat auf die bestmöglichste Art und Weise gegeben. Dies bedeutet, dass Buddhas makellos sind. Demnach müssen alle derzeitigen und zukünftigen Anführer, um selbst makellos zu werden, aktiv in Richtung Perfektion ihrer selbst schreiten, der Buddhaschaft entgegen.